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Wieviel Sonne ist gut für mich, wieviel Sonne vertrage ich und das berühmt berüchtigte Spiel mit dem Lichtschutzfaktor. Wissen Sie was der Lichtschutzfaktor wirklich bedeutet? Klar, je höher der Lichtschutzfaktor desto länger das Sonnenbad. Aber wie lange? Eigentlich gar nicht so schwer, man muss es halt nur wissen. Hier unsere Hilfe.
DIE FAUSTFORMEL Hauttyp x Lichtschutzfaktor = Sonnenbaddauer in Minuten
Achtung: Nach Ablauf der Sonnenbaddauer wird diese durch erneutes eincremen/nachcremen nicht verlängert. Es empfiehlt sich den Rest des Tages die Sonne zu meiden. Nicht vergessen, Sonnenschutz ist nicht nur im Sommer wichtig, sondern auch die Wintersonner beim Skifahren kann Sonnenbrand verursachen.
DIE HAUTYPEN Hauttyp 1 = ungeschützt 6 Minuten Sehr helle Haut, rötliches Haar, Sommersprossen, Haut wird sehr langsam braun.
Hauttyp 2 = ungeschützt 10 Minuten Helle Haut, blondes Haar, Sommersprossen, Haut wird langsam braun.
Hauttyp 3 = ungeschützt 12 Minuten Hellbraune Haut, dunkelblondes bis hellbraunes Haar, kaum Sommersprossen, wird schnell braun.
Hauttyp 4 = ungeschützt 17 Minuten Braune Haut, braunes bis schwarzes Haar, keine Sommersprossen, wird sehr schnell braun.
Hauttyp 5 = ungeschützt 8 Minuten Sehr empfindlich gegen allergische Reaktionen und Reizungen.
Hauttyp 6 = ungeschützt 6 Minuten Säuglinge und Kinder bis 14 Jahre. Haut wird langsam braun und ist im Allgemeinen sehr empfindlich.
BEISPIEL 1.) Sie sind Hauttyp 3. 2.) Sie haben Sonnenschutzfaktor 16 3.) 10 Minuten x 16 = empfohlene Sonnenbaddauer beträgt 160 Minuten.
RICHTIG EINCREMEN Die Sonnencreme sollte fetthaltig sein, damit sie in die Haut einziehen kann. Die beste Sonnencremewirkung wird erzielt, wenn man sie im Schatten aufträgt und der Haut dann im Schatten ca. 20 Minuten Zeit gibt. Erst dann bietet Sie Schutz.
SCHATTEN Auch im Schatten kann man Sonnenbrand bekommen. Achtung: nicht nur die direkte Sonneneinstrahlung führt zum Sonnenbrand. UV Strahlen durchdringen Wolken und teilweise auch Kleidung. Bis zu 80 Prozent der Strahlungsintensität können von Sand, Wasser und Gebäuden reflektiert werden. Dieses wird kaum wahrgenommen, kann aber bei empfindlichen Menschen, die sich z.B. den ganzen Tag am Strand unter einem Schirm befinden, Sonnenbrand verursachen, ohne nur eine Minute direkt in der Sonne gewesen zu sein.
WASSER Im Wasser ist die Haut besonders gefährdet. Denn das kühle Nass auf der Haut läßt meistens keine Sonnenbrandgefahr vermuten. Doch die Sonnenstrahlen dringen bis zu 60 Prozent durchs Wasser (ausgehend von einer durchschnittlichen Schwimm- und Schnorcheltiefe. Zudem werden die Sonneneinstrahlungen durch die Wasserobfläche reflektiert und um ein vielfaches verstärkt. Hier empfiehlt es sich neben einer wasserfesten Sonnenmilch zum Schutz ein T-Shirt im Wasser zu tragen.
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